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11:50
04.02.2022
Mit Blick auf die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht will Baden-Württemberg erproben, wie ein Impfregister aufgebaut werden könnte. Es liefen derzeit erste Gespräche für ein Modellprojekt beziehungsweise einen Feldversuch, teilt ein Sprecher des Gesundheitsministeriums mit. Details sind noch unklar. Die Frage nach einem Impfregister für alle Bürgerinnen und Bürger sowie die damit verbunden Fragen müssten gemeinsam auf Bundesebene geklärt werden. Zuvor hatte der SWR  darüber berichtet.
"Leider kommt das Thema im Bund nicht schnell genug voran. Deshalb wollen wir nicht länger warten, sondern selbst aktiv werden und unsere Konzepte und Erkenntnisse beisteuern", sagt Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne). 

11:23
04.02.2022
Die Deutsche Krebshilfe warnt vor einer erhöhten Sterblichkeit von Krebskranken als Spätfolge der Pandemie. Verschlechtere sich die Versorgung oder würden Diagnosen zu spät gestellt, schlage sich dies bei Krebspatienten nieder - "allerdings erst mit Verzögerung", sagt der Vorstandsvorsitzende der Krebshilfe, Gerd Nettekoven, der Neuen Osnabrücker Zeitung. Er geht davon aus, dass sich dies "ab Ende 2022 oder Anfang 2023 in den Todesstatistiken zeigen" werde. Der AOK-Bundesverband rief dazu auf, die Untersuchungen zur Krebsvorsorge auch in der Pandemie wahrzunehmen. 
Vorsorge-Untersuchungen könnten Leben retten, sagte die Vorstandschefin des AOK-Bundesverbandes, Carola Reimann. "Das ist die einzige Chance, eine Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln." Auch die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) mahnte, Früherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen. "Je früher Krebs erkannt wird, desto höher ist die Chance einer Heilung", sagte KVN-Vize Jörg Berling. 

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