Letztes Update:
20220211020013

14:14
10.02.2022
Die Universitätsmedizin in Greifswald hat ihre Studenten in der Klinik zum Verzicht auf Vollbärte aufgefordert mit Verweis auf den festen Sitz von Corona-Masken und damit für Wirbel gesorgt. Nach einer entsprechenden E-Mail an Studierende berichteten auch überregionale Medien. Das Schreiben enthielt eine Abbildung von vielen Bartformen und Hinweise, bei welchen Bärten die Schutzwirkung der Maske unzulässig nachlässt und welche okay sind. Neben einer glatten Rasur gelten nach der Grafik, die von der US-Gesundheitsbehörde CDC stammt, diverse Schnurrbärte als geeignet. Stoppelbärte dagegen werden als schlecht für den Corona-Schutz per Maske eingestuft. 
Ende Januar seien die Studenten, die während ihres Studiums in die Klinik in Greifswald kommen, mit dieser Mail erneut erinnert worden, für eine dicht anliegende Mund-Nase-Bedeckung zu sorgen, bestätigte der Chef des Krisenstabs der Uni-Medizin, Klaus Hahnenkamp. "Studierende, die keine dicht anliegende Maske tragen, sind durch die verantwortliche Kursleitung vom Unterricht auszuschließen." Die Studierenden hätten schließlich Patientenkontakt. "Im Klinikbereich sind Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte unvermeidbar", erläuterte Hahnenkamp mit Blick auf die Sicherheit aller in der Klinik. "Hygiene geht vor, so sind beispielsweise auch lange Fingernägel nicht gestattet."

13:14
10.02.2022
Der britische Thronfolger Prinz Charles hat sich erneut mit dem Coronavirus infiziert. "Der Prinz von Wales ist heute Morgen positiv auf Covid-19 getestet worden und isoliert sich nun", heißt es auf dem offiziellen Twitter-Account des 73-Jährigen. Prinz Charles bedauere es, seine geplanten Termine in der Stadt Winchester nicht wahrnehmen zu können und bemühe sich darum, den Besuch nachzuholen. Gestern Abend hatte Charles gemeinsam mit seiner Frau Herzogin Camilla (74) an einem Empfang im British Museum in London teilgenommen.
Der älteste Sohn von Queen Elizabeth II. hatte sich bereits direkt zu Beginn der Pandemie - also noch lange vor Beginn der Impfungen - mit dem Virus infiziert, aber damals nur milde Symptome gezeigt. Wie es dem Thronfolger derzeit geht, wurde zunächst nicht bekannt.

12:51
10.02.2022
Der FDP-Wirtschaftspolitiker Gerald Ullrich wirft dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) vor, mit seinen Aussagen zur Impfpflicht Pflegekräfte aus anderen Bundesländern nach Bayern locken zu wollen. "Wenn Bayern die einrichtungsbezogene Impfpflicht nicht umsetzen will, hat das weitreichende Folgen für angrenzende Bundesländer wie Thüringen", sagt Ullrich der dpa. "Söders Alleingang könnte zur Folge haben, dass Pflegekräfte künftig nach Bayern pendeln oder abwandern, wenn sie in ihrem Bundesland nicht arbeiten können."
Nur länderübergreifende Lösungen ergäben Sinn, betonte Ullrich. Söders Manöver dagegen könne "ein bayerisches Konjunkturprogramm für Pflegekräfte" werden. CSU-Chef Söder hatte angekündigt, den Vollzug der ab Mitte März greifenden einrichtungsbezogenen Impfpflicht auszusetzen. Sie sei in der jetzigen Form nicht umsetzbar, der Bund müsse nachbessern, so Söder. Dafür sieht er sich seither scharfer Kritik ausgesetzt.

✖
Wollen Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook, Twitter oder Instagram sehen können?
https://www.rheinpfalz.de/datenschutzerklaerung/
Ja, bitte Inhalte laden.