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00:28
14.02.2022
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft den Impfstoff-Herstellern Profitgier vor und ruft zu einer deutlich schnelleren Impfung der Weltbevölkerung auf. "Wie viele Varianten müssen wir noch durchleben, bis reiche Länder und Pharmaunternehmen realisieren, dass Menschen in ärmeren Ländern Zugang zu Impfstoffen haben müssen?", fragt die Amnesty-Vertreterin Rajat Khosla laut einer Mitteilung.
Einem aktuellen Bericht von Amnesty International zufolge liegt die Quote der vollständig Geimpften in ärmeren Ländern nur bei gut vier Prozent. Im vergangenen Jahr wurden laut Amnesty jedoch zehn Milliarden Impfdosen produziert - mehr als genug, um das Ziel der Weltgesundheitsorganisation zu erreichen, 40 Prozent der Weltbevölkerung bis Ende 2021 zu impfen.

23:14
13.02.2022
Die von der Pandemie stark gebeutelte Messewirtschaft fordert von Bund und Ländern eine sofortige Öffnungsperspektive. Nötig sei die Wiederbelebung des Messelebens in allen 16 Bundesländern. "Und zwar jetzt", sagt Philip Harting, Vorsitzender des Verbands der deutschen Messewirtschaft (Auma), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Weitere Wochen des Wartens bringen die Messebranche ohne jede Schuld in noch größere Nöte, die tief nachwirken werden". Messen seien "machbar".
Die Messewirtschaft habe die Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise lange solidarisch mitgetragen, sagt Harting. "Angesichts von 85 Prozent doppelt geimpfter und 65 Prozent geboosterter Erwachsener, bestens erprobter Hygienekonzepte der Messen und immer mehr Öffnungen der Länder um uns herum, haben wir aber kaum noch Verständnis für eine ratlose Politik auf Kosten der übergroßen Mehrheit", fügt er hinzu.

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