Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft den Impfstoff-Herstellern Profitgier vor und ruft zu einer deutlich schnelleren Impfung der Weltbevölkerung auf. "Wie viele Varianten müssen wir noch durchleben, bis reiche Länder und Pharmaunternehmen realisieren, dass Menschen in ärmeren Ländern Zugang zu Impfstoffen haben müssen?", fragt die Amnesty-Vertreterin Rajat Khosla laut einer Mitteilung.
Einem aktuellen Bericht von Amnesty International zufolge liegt die Quote der vollständig Geimpften in ärmeren Ländern nur bei gut vier Prozent. Im vergangenen Jahr wurden laut Amnesty jedoch zehn Milliarden Impfdosen produziert - mehr als genug, um das Ziel der Weltgesundheitsorganisation zu erreichen, 40 Prozent der Weltbevölkerung bis Ende 2021 zu impfen.