Letztes Update:
20220311084143

10:56
10.03.2022
Im Ringen um den künftigen Corona-Kurs in Deutschland erwartet SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich noch Änderungen an einem Entwurf der Bundesregierung. "Ich glaube, dass es wahrscheinlich noch Präzisierungen wird geben müssen", so Mützenich. Gestern hatten Gesundheitsminister Karl Lauterbach und Justizminister Marco Buschmann einen Entwurf vorgelegt, nach dem es ab 20. März bundesweit nur noch einen Basisschutz geben soll (wir berichteten). In regionalen Hotspots sollen dann schärfere Maßnahmen greifen können. Der Entwurf war unter anderem aus den Reihen der Grünen und der Länder als unzureichend kritisiert worden.
Mützenich meint, Änderungsbedarf dürfte sich noch aus den Anhörungen in den Fachausschüssen des Bundestags ergeben. Einen großen Veränderungsbedarf erwarte er aber nicht. Den Ländern und den Landesparlamenten werde mit dem geplanten Gesetz die Gewissheit gegeben, reagieren zu können. Zugleich pocht der Fraktionschef auf die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht in Deutschland. Er deutete an, dass es dazu einen Kompromiss zwischen den verschiedenen vorliegenden Entwürfen geben könne.

10:38
10.03.2022
Die Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union befürchtet, dass der Krieg in der Ukraine und die Russland-Sanktionen negative Auswirkungen auf Afrikas Corona-Bekämpfung haben werden. "Der Kontinent wird definitiv betroffen sein - auf allen Ebenen, daran habe ich keine Zweifel", sagt John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (Africa CDC). Das betreffe sowohl die Logistik für die Impfstoffe wie auch die Transportkosten. 
Zudem gerate das Bewusstsein für die Pandemie aus dem Fokus. "Der Krieg hat Covid eine Menge an Aufmerksamkeit gekostet, was bedauerlich ist", meint Nkengasong. Der afrikanische Kontinent hat bislang knapp 700 Millionen Impfdosen erhalten. Allerdings sind derzeit nur knapp 13 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Die Zahl der Corona-Infektionen in Afrika sinkt momentan deutlich. 

10:07
10.03.2022
Beim Impfen geht es in Deutschland weiter nur langsam voran. Gestern wurden deutschlandweit rund 95.000 Impfdosen verabreicht, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Seit mehreren Tagen liegt die Zahl der verabreichten Impfdosen unter 100.000. Inzwischen haben 75,7 Prozent der Menschen in Deutschland (mindestens 62,9 Millionen Menschen) einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. Bundesweit haben 57,6 Prozent (47,9 Millionen) zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,4 Prozent (63,5 Millionen Menschen).

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