Letztes Update:
20220317020015

09:49
14.03.2022
In China steigt die Zahl der Infektionen weiterhin deutlich an. Die Behörden melden 1337 neue Fälle aus Dutzenden Städten. Sie wurden meist auf den besonders leicht übertragbaren Omikron-Subtyp BA.2 zurückgeführt, der den schwersten Ausbruch im Land seit Beginn der Pandemie vor zwei Jahren befeuert. Die Mehrheit der Neuinfektionen wurde in der Provinz Jilin registriert. 895 positive Tests wurden von dort gemeldet. 
Die Millionenstadt Shenzhen berichtet von 75 neuen Fällen, während alle Bewohner in einer ersten von drei Runden auf das Virus getestet wurden. Die Behörden verhängten am Sonntag einen Lockdown über die Metropole mit 17,5 Millionen Einwohnern. Die Zunahme der Infektionen betrifft Städte von Shenzhen über Qingdao an der Küste bis Xingtai im Norden. Auch wenn die Zahlen im Vergleich zu Europa oder Hongkong, wo insgesamt 32.000 Fälle gemeldet wurden, gering sind, so sind sie doch die höchsten seit dem ersten großen Ausbruch in Wuhan Anfang 2020. Und die Spitze ist noch nicht erreicht, so Experten. 

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09:11
14.03.2022
In Deutschland sind am Sonntag etwa 12.000 Impfdosen verabreicht worden, davon 8000 Spritzen zur Auffrischung. Dies geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Zum Vergleich: Der Spitzenwert an Impfungen binnen eines einzigen Tages lag Mitte Dezember bei 1,6 Millionen. Mittlerweile haben 63 Millionen Menschen (75,6 Prozent der Bevölkerung) einen Grundschutz gegen das Virus. Mindestens 48,1 Millionen Menschen (57,8 Prozent) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung.
Das RKI weist seit Längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Es geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt. Mit 19,6 Millionen Menschen ist fast ein Viertel der Bevölkerung (23,6 Prozent) auch mehr als zwei Jahre nach Beginn der Pandemie weiterhin ungeimpft. Darunter sind auch etwa vier Millionen Kinder unter vier Jahren, für die noch kein Impfstoff zugelassen ist.

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