Letztes Update:
20220317020015

13:21
15.03.2022
Österreich setzt die kostenlosen Tests fort, beschränkt aber deren Zahl. Ab 1. April würden für jeden Bürger jeweils fünf kostenlose PCR-Tests und fünf kostenlose Antigen-Tests im Monat zur Verfügung stehen, sagt Gesundheitsminister Johannes Rauch. 
Auch darüber hinaus bestehe zum Beispiel für alle, die sich krank fühlten oder in Altenheimen arbeiteten, die Möglichkeit zum Testen. "Wer einen kostenlosen Test braucht, der erhält ihn auch", sagt Rauch. 

12:41
15.03.2022
Die Grünen im Bundestag hätten sich auch in Zukunft stärkere Corona-Auflagen gewünscht. "Ich mache keinen Hehl daraus", sagt Fraktionschefin Britta Haßelmann. Ihre Fraktion hätte sich für die Regelungen ab dem 19. März "eine stärkere Balance zwischen Öffnungsperspektiven einerseits und gleichzeitig einem umfangreicheren Basisschutz vorstellen können". Das sei mit einem der beiden Koalitionspartner aber nicht zu machen gewesen - gemeint war offensichtlich die FDP. Die Grünen hätten etwa eine allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen unterstützt.
Für die Grünen sei es deshalb um eine Abwägung gegangen: "Laufen alle Maßnahmen aus, und wir haben am Ende trotz der hohen Infektionszahlen und der Situation, die wir rund um Corona haben, keine gesetzliche Regelung mehr?", erklärt Haßelmann. Oder, auf der anderen Seite, habe man eine Regelung treffen können, "die Basisschutzmaßnahmen beinhaltet und den Ländern Perspektiven gibt, für die Hotspot-Fragen eigene Regelungen zu schaffen". 

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12:07
15.03.2022
UPDATE | Mehrere Bundesländer wollen bestehende Corona-Beschränkungen noch bis zum 2. April verlängern. Eine solche Übergangszeit ist Bestandteil eines Entwurfs der Bundesregierung, der ab dem 20. März generell nur noch weniger allgemeine Schutzregeln vorsieht. In Bayern beschloss das Kabinett, dass es bis 2. April bei bisherigen 2G- und 3G-Zugangsregeln und Maskenpflichten auch in Schulen oder im Handel bleiben soll. Auch Baden-Württemberg will die Übergangsfrist nutzen, wie Vize-Regierungschef Thomas Strobl ankündigt. 
Thüringen will von der Übergangsregelung Gebrauch machen, wie ein Regierungssprecher sagt. Das sei vom Kabinett so beschlossen worden. Auch im Norden ist das geplant. Mecklenburg-Vorpommern hatte einen solchen Schritt bereits angekündigt. In Hamburg soll laut Gesundheitsbehörde die jetzige Verordnung an diesem Freitag unverändert verlängert werden. In Niedersachsen will die Landesregierung im Laufe der Woche eine Übergangsverordnung vorstellen, die bis 2. April gelten soll. Auch Nordrhein-Westfalen plant nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur, die mögliche Übergangsregelung bis zum 2. April zu nutzen. 

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