Letztes Update:
20220320020018

17:23
17.03.2022
Die Ministerpräsidenten äußern fundamentale Kritik an der geplanten Abschaffung aller einschneidenden Corona-Schutzmaßnahmen. Das von der Bundesregierung geplante Gesetz sei "das exakte Gegenteil" von dem, was die Länder bräuchten, um schnell auf dramatische Corona-Entwicklungen reagieren zu können, sagt der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst (CDU), nach den Bund-Länder-Gesprächen.
Das neue Gesetz für das Corona-Management soll an diesem Freitag vom Bundestag beschlossen werden und kommt dann direkt in den Bundesrat. Die Gesetzespläne sehen nur noch wenige allgemeine Vorgaben zu Masken und Tests in Einrichtungen für gefährdete Gruppen vor. Für regionale "Hotspots" sollen jedoch weitergehende Beschränkungen möglich sein, wenn das Landesparlament dort eine besonders kritische Corona-Lage feststellt. 
Die Länder benötigten weiterhin Basismaßnahmen wie Abstand, Maske und Tests, so Wüst. Solche Auflagen müssten auch in kurzer Zeit verhängt werden können. Dies sei bei dem geplanten Gesetz nicht der Fall. 

17:04
17.03.2022
Unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine halbiert das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) seine ohnehin schon gedämpfte Wachstumsprognose für 2022. Die Ökonomen trauen der deutschen Wirtschaft im laufenden Jahr nur noch ein Wachstum von 2,1 Prozent zu, wie das IfW heute mitteilt. Bereits im Dezember hatte das Institut seine Erwartungen angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie und der hartnäckigen Lieferengpässe von 5,1 auf 4 Prozent gestutzt. Die größte europäische Volkswirtschaft war im ersten Corona-Jahr 2020 um 4,6 Prozent geschrumpft. 2021 betrug das Wirtschaftswachstum 2,9 Prozent.

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