Letztes Update:
20220320020018

01:46
18.03.2022
In Großbritannien befinden sich viele Touristen-Attraktionen nach Verbandsangaben trotz weitreichender Lockerungen der Corona-Reiseregeln noch immer im "Überlebensmodus". Im vergangenen Jahr besuchen 67,8 Millionen Menschen die Sehenswürdigkeiten wie Westminster Abbey, den Londoner Tower oder die National Gallery, die sich in dem Verband Association of Leading Visitor Attractions zusammengeschlossen haben. Das war ein Viertel mehr als 2020, aber noch immer 57 Prozent weniger als im Vor-Pandemie-Jahr 2019.

"In normalen Jahren sind die Attraktionen vor allem von internationalen Besuchern abhängig, die in den vergangenen Jahren nicht gekommen sind", sagt Verbandsdirektor Bernard Donoghue der britischen Nachrichtenagentur PA. Er rechnet damit, dass es noch zwei bis drei Jahre dauern könnte, bis wieder das Niveau an Touristen von 2019 erreicht werden könnte. Wegen strenger Quarantäne- und Testvorgaben waren Reisen ins Vereinigte Königreich über lange Zeit mit hohen Hürden und Kosten verbunden.

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00:44
18.03.2022
Angesichts des zuletzt wieder kontinuierlich zunehmenden Infektionsgeschehens in Deutschland hält das Robert Koch-Institut (RKI) weiterhin vor allem das Verantwortungsbewusstsein und Kontaktverhalten der Menschen für wegweisend. "Der weitere Verlauf der Pandemie hängt davon ab, ob sich größere Teile der Bevölkerung weiterhin verantwortungsbewusst verhalten beziehungsweise in welchem Umfang mögliche infektionsrelevante Kontakte zunehmen", heißt es im Corona-Wochenbericht des RKI.
"Es herrscht weiterhin ein sehr hoher Infektionsdruck in der Bevölkerung", schreiben die Experten in dem Bericht. Demnach sind die Sieben-Tage-Inzidenzen in allen Altersgruppen erneut angestiegen, insbesondere stark bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Zahl der Arztbesuche in Deutschland wegen Corona in der vergangenen Woche sei in allen Altersgruppen mit Ausnahme der 0- bis 4-Jährigen wieder gestiegen.

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