Letztes Update:
20220320020018

03:05
19.03.2022
Der Bonner Virologe Hendrik Streeck lernt mit seinem in der Pandemie stark gewachsenen Bekanntheitsgrad die Anonymität schätzen. "In Ruhe gelassen zu werden hat Vorteile", sagt er der Augsburger Allgemeinen. Sein Leben habe sich nicht nur beruflich, sondern auch privat um 180 Grad gedrehtSeit das Coronavirus Deutschland erreicht hat, ist der Virologe des Uniklinikums Bonn einer der gefragtesten Experten. Früh schon macht er sich auf die Fährte des Virus, als er beginnt, im Kreis Heinsberg zu forschen, einem der ersten Corona-Hotspots der Republik.

"Ich wurde auch schon mal auf der Straße angepöbelt – von Menschen aus dem Querdenkerspektrum", so Streeck. Der positive Zuspruch sei aber im Vergleich viel größer. "Manchmal rufen Leute aus dem Auto heraus mir zu: "Kopf hoch, Herr Streeck, machen Sie weiter so", mir werden Blumen oder Bücher ins Büro geschickt."

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00:08
19.03.2022
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst wünscht sich von der Bundesregierung eine Rückkehr zu einer mit den Ländern abgestimmten Corona-Politik. "Ich hoffe, dass die Bundesregierung bald zur Gemeinsamkeit in der Pandemiepolitik zurückkehrt", sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.
Der Bundestag hatte am Freitag das umstrittene neue Infektionsschutzgesetz verabschiedet, das ein Auslaufen der meisten bundesweiten Corona-Auflagen schon an diesem Sonntag vorsieht. "Der Bund hat dieses Gesetz ohne die ausdrücklich versprochene, frühzeitige Beteiligung der Länder konzipiert. Er hat auf den Sachverstand der Länder verzichtet - obwohl die Länder maßgeblich für den Vollzug zuständig sind", kritisiert CDU-Politiker Wüst. Alle Länder seien sich parteiübergreifend einig, dass dieses Vorgehen der Bundesregierung inakzeptabel sei.

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