Eine Stellungnahme des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen zur Corona-Impfpflicht sorgt für Wirbel. In dem Dokument für eine Expertenanhörung des Bundestags hatte der GKV-Spitzenverband auf mögliche praktische Probleme bei der Umsetzung einer Impfpflicht ab 18 Jahre hingewiesen - darunter auf einen akuten Papiermangel in Europa.
Unter dem Hashtag #Papiermangel wird seitdem im Netz munter diskutiert. "Als Abgeordnete, die eine Impfpflicht ablehnt, könnte ich ja geneigt sein, froh darüber zu sein. Als Digitalpolitikerin ganz und gar nicht", schreibt etwa die Grünen-Politikerin Tabea Rößner bei Twitter. Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums kommentiert: Über einen akuten Papiermangel lägen keine Erkenntnisse vor.