In Bayern bleibt vorerst offen, wie es mit den Corona-Regeln nach dem 2. April weitergeht. Gesundheitsminister Klaus Holetschek will sich nach Beratungen des Kabinetts noch nicht dazu äußern, ob und wie der Freistaat von der Hotspot-Regel Gebrauch machen könnte. Der CSU-Politiker kritisiert, schon zwischen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) gingen Äußerungen auseinander, ob man ein ganzes Land zum Hotspot erklären könnte. Diesen Widerspruch müssten die Ampel-Parteien auflösen.
Buschmann betonte in den "Westfälischen Nachrichten": "Man kann eine Stadt, einen Kreis oder mehrere Kreise als Hotspot benennen", theoretisch auch ein ganzes Bundesland. Dann müssten aber auch flächendeckend die Voraussetzungen vorliegen.