Letztes Update:
20220326020017

12:30
25.03.2022
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach lehnt einen Vorstoß des baden-württembergischen Ressortchefs Manne Lucha für eine grundlegende Kursänderung bei der Pandemie ab. "Ich werde die Anregung auf jeden Fall nicht aufgreifen", so der SPD-Politiker. Er verweist darauf, dass sich auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann bereits von den Forderungen seines Ministers distanziert habe. 
Der Grünen-Politiker Lucha hatte in einem Brief einen Wechsel von der pandemischen in die endemische Phase für Ende April gefordert. Eine solche Entscheidung hätte weitreichende Folgen: Das Coronavirus würde wie das Grippevirus eingestuft. Es gäbe praktisch keine Tests und für positiv Getestete und Erkrankte keine vorgeschriebene Quarantäne mehr. Lauterbach sagt, er glaube, dass der Brief "möglicherweise in einem Moment der Frustration oder des Zorns" geschrieben worden sei. Ein Regierungssprecher in Stuttgart macht deutlich, dass Luchas Brief an Lauterbach nicht mit Kretschmann abgestimmt gewesen sei.

11:50
25.03.2022
Angesichts der Rekordinfektionszahlen fordern die Gesundheitsminister von fünf Bundesländern eine Verlängerung der noch bis 2. April möglichen strengeren Corona-Maßnahmen um vier Wochen. Das würde den Ländern ermöglichen, die noch geltenden Schutzmaßnahmen beizubehalten, ohne dass dafür Beschlüsse der Landesparlamente notwendig seien, sagt Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann der Deutschen Presse-Agentur
Zugleich fordert Laumann mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Saarland, Baden-Württemberg, Bayern und Hessen den Bund auf, die noch offenen Fragen zur Umsetzung der Hotspot-Regelung zeitnah zu klären. Es müsse eine bundesweit einheitliche Verfahrensweise sichergestellt werden. Die Minister hätten eine Sondersitzung der Gesundheitsministerkonferenz beantragt, die voraussichtlich kommenden Montag stattfinde. 

extern
Ja, bitte Inhalte laden.

11:18
25.03.2022
Bei den Corona-Impfungen sind bisher 1,4 Millionen Dosen des neuesten Impfstoffs Novavax an Impfzentren, Arztpraxen oder Apotheken ausgeliefert worden. Der erst seit Ende Februar in Deutschland verfügbare Impfstoff hat damit nur einen Anteil von 0,7 Prozent an den 197,5 Millionen Dosen, die während der Pandemie insgesamt bis zum Ende vergangener Woche geliefert wurden, wie das  Robert-Koch-Institut mitteilt. Den größten Anteil haben die mRNA-Impfstoffe von Biontech (71 Prozent) und Moderna (18 Prozent). Tatsächlich verabreicht wurden bisher 171,7 Millionen Dosen.

Wollen Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook, Twitter oder Instagram sehen können?
https://www.rheinpfalz.de/datenschutzerklaerung/
Ja, bitte Inhalte laden.