Letztes Update:
20220331020017

09:42
28.03.2022
Die Bundespolizei hat im Januar und Februar 827 Delikte im Zusammenhang mit falschen Gesundheitszeugnissen festgestellt. Das teilt die Bundespolizei in Potsdam mit. Hintergrund ist die Coronavirus-Einreiseverordnung, die im Januar vergangenen Jahres in Kraft trat. Sie sieht unter anderem Nachweise von Schutzimpfung, Genesung oder Test vor. Wer keinen oder einen unvollständigen Nachweis vorlegt, begeht laut Bundespolizei eine Ordnungswidrigkeit. Wer falsche Dokumente vorlegt, um damit die Beamten zu täuschen, begeht eine Straftat, bei der härtere Konsequenzen drohen.
In den Zahlen erfasst wurden demnach das unbefugte Ausstellen von Gesundheitszeugnissen, das Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse, der Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse sowie Verstöße gegen bestimmte Regeln im Infektionsschutzgesetz. Seit Inkrafttreten der Coronavirus-Einreiseverordnung am 14. Januar 2021 hat die Bundespolizei nach eigenen Angaben 3524 derartiger Fälle zur Anzeige gebracht.

08:14
28.03.2022
Die Bundesbürger greifen weiterhin viel häufiger zum Festnetz-Telefon als vor der Pandemie. Im vergangenen Jahr seien auf das deutsche Festnetz etwa 102 Milliarden Gesprächsminuten entfallen, heißt es in einem Bericht der Bundesnetzagentur, welcher der dpa vorliegt. Das waren zwar 2 Milliarden weniger als im ersten Corona-Jahr 2020, aber acht Milliarden mehr als im Jahr 2019. In der Pandemie kam das Festnetz-Telefon wieder in Mode, weil die Menschen mehr daheim und weniger unterwegs waren als zuvor. Die jüngsten Zahlen der Bonner Behörde verdeutlichen, dass die Nachfrage auf vergleichsweise hohem Niveau geblieben ist.
Bei den Zahlen nicht inbegriffen sind die Gesprächsminuten, die auf Internetdienste wie WhatsApp oder Signal entfallen: Viele Verbraucher nutzen solche Apps nicht nur zum Chatten oder Foto-Verschicken, sondern auch für Gespräche über ihr Smartphone.

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