Eine
klare Mehrheit der Bürger hält die
Corona-Lockerungen einer Umfrage zufolge für
verfrüht. Die Aufhebung von bundesweit einheitlichen Maßnahmen, die mit dem 20. März in Kraft trat, kam aus Sicht von
65 Prozent der Befragten zu früh, ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von
RTL. Nur 32 Prozent fanden das Auslaufen der Regelungen zum Beispiel am Arbeitsplatz oder in Verkehrsmitteln trotz hoher Infektionszahlen richtig - mehrheitlich nur die Anhänger der FDP und der AfD. Die Ablehnung war bei den Grünen-Wählern mit 79 Prozent am größten.
Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Befragten sind der Auffassung, dass eine
Maskenpflicht vorerst in den meisten Bereichen
bestehen bleiben sollte. Für eine komplette Abschaffung sprachen sich nur 11 Prozent aus.