Letztes Update:
20220331020017

12:14
30.03.2022
Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac hat eine klinische Studie mit einem neuen Impfstoffkandidaten gegen Corona begonnen. Der erste Proband sei mit dem Covid-19-Impfstoffkandidaten der zweiten Generation CV2CoV geimpft worden, teilt das Unternehmen mit. Die Phase 1-Studie in den USA solle nicht nur Daten als Grundlage für Impfstoffe gegen verschiedene Covid-19-Varianten liefern, sondern auch gegen andere Infektionskrankheiten und für potenzielle Kombinationsimpfstoffe. An der Studie beteiligt sind laut Curevac bis zu 210 Probanden.
Nach dem Rückzieher des ersten Impfstoffkandidaten CVnCoV wegen vergleichsweise schwacher Wirksamkeit aus dem Zulassungsverfahren hatte Curevac mit seinem britischen Partner GlaxoSmithKline (GSK) die Entwicklung eines neuen Impfstoffs begonnen. Das Präparat des Tübinger Unternehmens ist ein sogenannter mRNA-Impfstoff - wie die von Biontech/Pfizer (Deutschland/USA) und Moderna (USA). Daten aus der neuen Phase 1-Studie werden laut Curevac in der zweiten Jahreshälfte 2022 erwartet.

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11:47
30.03.2022
UPDATE | Eltern aus Neuss haben keine Chance, Schadenersatz für die Corona-Quarantäne ihrer fünfjährigen Tochter zu bekommen. Das haben Richterinnen des Düsseldorfer Landgerichts der Mutter deutlich gemacht. Bei dem Mädchen habe ein Ansteckungsverdacht bestanden. Daher sei die Quarantäne zu Recht vom Rhein-Kreis Neuss angeordnet worden, so die Vorsitzende Richterin. Dass die PCR-Tests schließlich negativ gewesen seien, spiele nach dem Infektionsschutzgesetz keine Rolle. Außerdem hätten die Eltern nicht gegen die Stadt Neuss, sondern den Kreis klagen müssen, der die Maßnahmen verhängt habe. Die Eltern hatten für jeden Quarantänetag 250 Euro (insgesamt 7000 Euro) Schmerzensgeld gefordert. Das Urteil soll am 18. Mai verkündet werden. 
Dreimal musste die Tochter nach einem mutmaßlichen Kontakt zu einem coronapositiven Kita-Kind im Frühjahr 2021 in häusliche Quarantäne. Die Eltern hatten behauptet, ihr Kind habe während der 28 Tage schwere seelische Schäden erlitten. Dies schlossen sie aus Wutanfällen und Aggressivität des Mädchens. Ein Gutachten eines Psychiaters oder Psychologen konnten sie nicht vorweisen. 

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