Letztes Update:
20220402020012

16:23
01.04.2022
Die EU will China bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie helfen, erwartet gleichzeitig aber Zugeständnisse in anderen Bereichen. Man sei bereit, Expertise zu teilen und zu unterstützen, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach Gesprächen mit Chinas Regierungschef Li Keqiang und Staats- und Parteichef Xi Jinping. Man habe China aber auch deutlich gemacht, dass eine Reihe von Differenzen angegangen werden müssen.
Als Beispiele nannte von der Leyen von Peking verhängte Sanktionen gegen Mitglieder des Europaparlaments, den eingeschränkten Zugang europäischer Unternehmen zum chinesischen Markt sowie Menschenrechtsfragen und das Vorgehen Chinas gegen Litauen. Über die Corona-Lage in China äußerte sich von der Leyen mit Blick auf die derzeitigen Lockdowns in Städten wie Shanghai besorgt. Ihren Angaben nach könnte die EU unter anderem mit Expertise bei der wirksamen mRNA-Impfstofftechnologie helfen, um die Pandemie zu stoppen.

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15:44
01.04.2022
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ruft vor dem Ende zahlreicher Corona-Beschränkungen in Deutschland zu weiterer Vorsicht auf. "Der Einzelne sollte sich von den Lockerungen jetzt nicht irritieren lassen: Die Pandemie ist noch nicht vorbei", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. "Die Gefahr, sich jetzt noch zu infizieren, ist so hoch wie nie zuvor." Daher laute sein Appell: "Bitte tragen Sie freiwillig Masken in Innenräumen." Diese seien ein besonders wirksamer Schutz und sollten so viel wie möglich genutzt werden.

15:10
01.04.2022
Er soll Impfausweise im großen Stil gefälscht haben: Ein 28-Jähriger hat vor dem Berliner Landgericht eine Reihe von Straftaten gestanden. Er habe 100 Fälschungen hergestellt und zum Teil verkauft, erklärte der Mann zu Prozessbeginn. Laut Anklage hatte er sich Blankoimpfausweise verschafft und über einen gesondert verfolgten Mittäter Aufkleber für Corona-Impfstoffe aus einem Brandenburger Gesundheitsamt bezogen. Mit Hilfe eines falschen Arztstempels habe der Angeklagte schließlich gefälschte Nachweise für 80 Euro pro Stück verkauft
Der Mann soll laut Ermittlungen bis zum 27. April 2021 insgesamt 44 Fälschungen an Dritte veräußert haben. Er erklärte, ihm sei es "nur darum gegangen, Geld zu verdienen". Blankoimpfausweise habe er sich über das Internet beschafft. Zu dem Mittäter, über den er die Impfaufkleber "Covid 19 Vaccine AstraZeneca" bezogen habe, wolle er sich nicht äußern. Es soll sich um einen damaligen Bundeswehrsoldaten handeln, hieß es im Prozess. Im Fall der gefälschten Impfausweise lautet die Anklage auf Urkundenfälschung.

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