Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne mahnt eine verlässliche Beteiligung des Bundes bei der Finanzierung der Impfzentren an. "Unsere Forderung ist, dass sich der Bund wie bisher mit 50 Prozent an den Kosten beteiligt. Wir hoffen, dass es da am 7. April eine Einigung gibt", sagt die SPD-Politikerin, die aktuell Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz ist. Am Donnerstag findet die nächste Ministerpräsidentenkonferenz statt.
Die Regierungschefs wollen mit dem Bund Finanzierungsfragen zur Versorgung von Geflüchteten aus der Ukraine klären, auch im Gesundheitsbereich. "Die geflüchteten Menschen haben einen sehr unterschiedlichen Impfstatus. Das Angebot der Impfstellen in den Landkreisen und kreisfreien Städten sollte auch um Masernschutzimpfungen erweitert werden", sagt Grimm-Benne. In Deutschland gilt bei Neueintritt in Kita oder Schule für Kinder ab dem ersten Lebensjahr eine Masern-Impfnachweispflicht.