Letztes Update:
20220402084443

06:29
02.04.2022
Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne mahnt eine verlässliche Beteiligung des Bundes bei der Finanzierung der Impfzentren an. "Unsere Forderung ist, dass sich der Bund wie bisher mit 50 Prozent an den Kosten beteiligt. Wir hoffen, dass es da am 7. April eine Einigung gibt", sagt die SPD-Politikerin, die aktuell Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz ist. Am Donnerstag findet die nächste Ministerpräsidentenkonferenz statt.
Die Regierungschefs wollen mit dem Bund Finanzierungsfragen zur Versorgung von Geflüchteten aus der Ukraine klären, auch im Gesundheitsbereich. "Die geflüchteten Menschen haben einen sehr unterschiedlichen Impfstatus. Das Angebot der Impfstellen in den Landkreisen und kreisfreien Städten sollte auch um Masernschutzimpfungen erweitert werden", sagt Grimm-Benne. In Deutschland gilt bei Neueintritt in Kita oder Schule für Kinder ab dem ersten Lebensjahr eine Masern-Impfnachweispflicht.

04:11
02.04.2022
Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki begrüßt den Wegfall fast aller Corona-Beschränkungen in Deutschland an diesem Sonntag als "wichtigen und erfreulichen Schritt in Richtung Normalität". "Wir vollziehen das nach, was auch in den europäischen Nachbarländern zum Teil schon seit längerem umgesetzt wird", sagt der Bundestagsvizepräsident der dpa in Berlin. "Omikron hat den Blick auf die Pandemie deutlich verändert. Deutschland ist keine Insel. Wir sind in dieser Frage ziemlich spät dran."

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03:09
02.04.2022
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken: Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt den Wert  mit 1531,5 an.  Die Gesundheitsämter melden dem RKI binnen eines Tages 196.456 Corona-Neuinfektionen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen eines Tages 292 weitere Todesfälle verzeichnet.
Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen und Brandenburg nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

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