Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz kritisiert SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach wegen dessen Zurückrudern bei der geplanten Aufhebung der Corona-Isolationspflicht. Bis Dienstagabend sei man davon ausgegangen, dass die Pflicht aufgehoben werde, sagt Merz im Deutschlandfunk. "Das hat der Bundesgesundheitsminister gestern Nacht in einer Talkshow zurückgenommen." Daran sei zu sehen, wie "kurzatmig" regiert werde. Beschlüssen hätten nicht einmal 48 Stunden Geltung.
Auch den Vorschlag für eine Impfpflicht ab 60 Jahren lehnt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ab. "Hier geht es um verkorkste Kompromisse, die die Koalition machen muss, weil sie sich untereinander nicht einig ist."