Letztes Update:
20220530085424

07:21
30.05.2022
Die Regierung in Moskau will ihre Auslandsschulden gegenüber den Besitzern von Staatsanleihen nur zurückzahlen, wenn diese ein Konto bei einer russischen Staatsbank eröffnen. Die Regelung soll den drohenden technischen Bankrott Russlands abwenden. Russlands Finanzminister Anton Siluanow erklärt das geplante Schema in der Tageszeitung Wedomosti so: Russland zahlt bei der Bank Rubel ein, die rechnet diese in Euro oder Dollar um, und die Besitzer der Anleihen erhalten dann Devisen. Dazu müssten sie allerdings selbst ein Konto bei der Bank haben. 
Laut Siluanow dient das Schema dazu, die westlichen Zahlungssysteme zu umgehen. Das ist notwendig, weil die USA die bisher für die Auszahlung zuständigen westlichen Korrespondenzbanken angewiesen haben, russische Zahlungen zu blockieren. Das kann dazu führen, dass Moskau seine Schulden nicht bezahlen kann und für bankrott erklärt wird.

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06:55
30.05.2022
Das geplante Sondervermögen für die Bundeswehr könnte nach den Worten von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt noch in dieser Woche unter Dach und Fach gebracht werden. "Es gibt die Möglichkeit, dass wir noch in dieser Woche das Gesetzgebungsverfahren abschließen", sagt er im ZDF-Morgenmagazin. SPD-Verteidigungsministerin Christine Lambrecht äußert sich in derselben Sendung ähnlich: "Das kann sehr schnell jetzt gelingen, denn die wesentlichen Punkte sind vereinbart."
Dann werde auch die Liste mit den genauen Bestellvorhaben für Panzer, Flugzeuge, Schiffe und andere Bundeswehr-Ausrüstungen öffentlich werden, erklärt Dobrindt. Sie umfasst Lambrecht zufolge die ganze Bandbreite: Die Ministerin spricht von Nachtsichtgeräten, Funkgeräten bis hin zu schweren Transporthubschraubern. Allein an Munition gebe es für die Nato-Verpflichtungen einen Bedarf in Höhe von 20 Milliarden Euro

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