Der
EU-Außenbeauftragte Josep Borrell räumt ein, dass das europäische Öl-Embargo gegen Russland nicht zwingend zu einer Reduzierung der Exporte des Landes führen wird.
"Wir können Russland nicht davon abhalten, sein Öl an jemanden anderen zu verkaufen", sagt der Spanier. "So mächtig sind wir nicht."
Zugleich weist Borrell darauf hin, dass die
EU zuletzt der
wichtigste Kunde Russlands war. "Sie werden sich nach anderen umschauen müssen, und sie werden sicherlich die
Preise senken müssen."
Damit werden aus Sicht von Borrell bereits die Ziele der EU erreicht. Es gehe darum, den Russen die finanziellen Mittel für ihre Kriegsmaschinerie zu nehmen.