UPDATE | Deutschland will vier
Mehrfachraketenwerfer aus Beständen der Bundeswehr in die Ukraine liefern. Das geschehe in enger Abstimmung mit den USA, die auch die Ausbildung ukrainischer Soldaten an den Systemen übernehmen würden, erfuhr die
Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Zuvor hatte Bundeskanzler Olaf Scholz der Ukraine die Lieferung eines
modernen Flugabwehrsystems zugesagt. Außerdem werde ein
modernes Ortungsradar zur Verfügung gestellt. Zu Deutschlands außenpolitischen Zielen im Ukraine-Krieg äußert sich Scholz erneut vorsichtig. Ziel der Bundesregierung sei es, dass
Russland den Krieg "nicht gewinnt". "Unser Ziel ist, dass die Ukraine sich verteidigen kann und damit erfolgreich ist", sagt er.
Der Vorsitzende der Unionsfraktion, Friedrich Merz, hatte zuvor kritisiert, Scholz formuliere, dass Russland den Krieg nicht gewinnen dürfe, anstatt einfach zu sagen:
"Die Ukraine muss diesen Krieg gewinnen." An die Adresse des Oppositionsführers sagt Scholz: "Aber ich will ausdrücklich sagen, es ist überheblich und es ist unangemessen und es ist völlig fehl am Platze, wenn hierzulande darüber diskutiert wird, was die Ukraine richtigerweise zu entscheiden hat."