Letztes Update:
20220602020441

09:36
01.06.2022
Russlands Militär hat nach eigenen Angaben mit massiven Luft- und Artillerieschlägen unter anderem an die Ukraine gelieferte westliche Waffensysteme zerstört. "Es wurden bis zu 200 Nationalisten und 24 Waffensysteme vernichtet, darunter auch eine Batterie von 155-Millimeter-Haubitzen vom Typ M777, das 203-Millimeter-Geschütz 2S7 'Pion', ein Mehrfachraketenwerfer 'Grad' und zwei Munitionsdepots", sagt der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. Die Ukraine hat laut Medienberichten von Australien und den USA M777-Haubitzen erhalten.

09:31
01.06.2022
UPDATE | Deutschland will vier Mehrfachraketenwerfer aus Beständen der Bundeswehr in die Ukraine liefern. Das geschehe in enger Abstimmung mit den USA, die auch die Ausbildung ukrainischer Soldaten an den Systemen übernehmen würden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Zuvor hatte Bundeskanzler Olaf Scholz der Ukraine die Lieferung eines modernen Flugabwehrsystems zugesagt. Außerdem werde ein modernes Ortungsradar zur Verfügung gestellt. Zu Deutschlands außenpolitischen Zielen im Ukraine-Krieg äußert sich Scholz erneut vorsichtig. Ziel der Bundesregierung sei es, dass Russland den Krieg "nicht gewinnt". "Unser Ziel ist, dass die Ukraine sich verteidigen kann und damit erfolgreich ist", sagt er. 
Der Vorsitzende der Unionsfraktion, Friedrich Merz, hatte zuvor kritisiert, Scholz formuliere, dass Russland den Krieg nicht gewinnen dürfe, anstatt einfach zu sagen: "Die Ukraine muss diesen Krieg gewinnen." An die Adresse des Oppositionsführers sagt Scholz: "Aber ich will ausdrücklich sagen, es ist überheblich und es ist unangemessen und es ist völlig fehl am Platze, wenn hierzulande darüber diskutiert wird, was die Ukraine richtigerweise zu entscheiden hat." 

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