Letztes Update:
20220602072243

21:30
01.06.2022
Geflüchtete russische Journalisten sollen nach dem Willen der Kulturstaatsministerin Claudia Roth in Deutschland weiterarbeiten können. Roth sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Ich begrüße es sehr, dass die Visa- und Aufenthaltsregelungen für geflüchtete russische Journalistinnen und Journalisten jetzt erleichtert werden. Wir wollen, dass sie ihre Arbeit im deutschen Exil fortsetzen können." Unabhängige Journalistinnen und Journalisten in Russland würden seit Kriegsausbruch eingeschüchtert, verfolgt und unterdrückt. 
Am Montag hatte der Bund Regelungen für eine unkomplizierte Aufnahme von Russinnen und Russen angekündigt, die in ihrem Heimatland besonders gefährdet sind. Der Deutsche Journalisten-Verband und Reporter ohne Grenzen sahen aber noch Klärungsbedarf zur genauen Auslegung für Journalisten. Reporter ohne Grenzen hatte im Vorfeld Visa-Erleichterungen für russische Journalisten gefordert, um im Exil schnell weiterarbeiten zu können.

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20:29
01.06.2022
In ihrer ersten öffentlichen Rede seit rund einem halben Jahr hat die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel den Angriff Russlands auf die Ukraine als "tiefgreifende Zäsur" bezeichnet. Sie wolle als Bundeskanzlerin außer Dienst keine Einschätzungen von der Seitenlinie abgeben, sagte die CDU-Politikerin in Berlin. Doch zu sehr markiere Russlands Einmarsch in sein Nachbarland einen eklatanten Bruch des Völkerrechts in der Geschichte Europas nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
"Meine Solidarität gilt der von Russland angegriffenen, überfallenen Ukraine und der Unterstützung ihres Rechts auf Selbstverteidigung", sagte Merkel. Sie unterstütze alle entsprechenden Anstrengungen der Bundesregierung, der EU, der USA, der Nato, der G7 und der Uno, "dass diesem barbarischen Angriffskrieg Russlands Einhalt geboten wird".

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