Wie klar sollten sich Politikerinnen und Politiker zum außenpolitischen
Ziel der Ukraine, den von Russland begonnenen Krieg zu gewinnen, positionieren? In der laufenden Debatte sagt nun
SPD-Verteidigungsministerin Christine Lambrecht: "Ich glaube, es geht darum, die Ukraine jetzt so zu unterstützen, dass sie in diesem Kampf bestehen kann, und nicht um einzelne Worte.
Ich hab manchmal das Gefühl, es geht eher um Worte als um Taten", so die SPD-Politikerin im Deutschlandfunk.
Unter anderem SPD-Kanzler Olaf Scholz verwendet immer wieder die Formulierung, Russland dürfe nicht gewinnen und die Ukraine dürfe nicht verlieren. Auf die Frage, warum SPD-Politikerinnen und -Politikern das Wort Gewinn nicht über die Lippen gehe, betont Lambrecht nun:
"Es geht uns darum, zu unterstützen, und nicht irgendwelche Worte zu veröffentlichen."