Hilfsorganisationen warnen in der Folge des Kriegs vor verschärften Hungerkrisen. Die Entwicklungspolitik sei gefordert, auf das fatale Zusammenspiel von Kriegen, den Folgen der Covid-19-Pandemie, den Auswirkungen des Klimawandels und der sich zuspitzenden Hungerkatastrophe mit konkreten Hilfsmaßnahmen zu reagieren, fordern die Welthungerhilfe und das Kinderhilfswerk terre des hommes. Die internationale Gemeinschaft stehe vor der Herausforderung einer globalen Systemkrise.
"Wir dürfen es nicht zulassen, dass sich eine Hungerkrise wie 2007/2008 mit knapp einer Milliarde Hungernden auf der Welt wiederholt. Die globale Ernährungssicherheit sollte höchste politische Priorität haben", teilt Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe, mit. Die Bundesregierung müsse gemeinsam mit den G7-Staaten insgesamt 14 Milliarden US-Dollar pro Jahr zusätzlich für Ernährungssicherung bereitstellen.