Letztes Update:
20220603070537

07:04
03.06.2022
Nach Einschätzung britischer Geheimdienste kontrolliert Russland mittlerweile mehr als 90 Prozent der Luhansk-Region in der Ukraine. Es sei wahrscheinlich, dass Moskau dort in den kommenden zwei Wochen vollständig die Kontrolle übernehme, heißt es in einem Update des britischen Verteidigungsministeriums.
Diese taktischen Fortschritte, die durch die Konzentration russischer Truppen in einer einzigen Region erreicht worden seien, hätten Moskau erhebliche Ressourcen gekostet, heißt es weiter. An allen anderen Fronten sei es den Russen nicht gelungen, Fortschritte zu machen. Dort seien sie stattdessen mittlerweile in der Defensive.

06:29
03.06.2022
Das ukrainische Militär hält nach eigenen Angaben weiter Stellungen in der schwer umkämpften Großstadt Sjewjerodonezk, dem Verwaltungszentrum der Region Luhansk im Osten der Ukraine. "Im Zentrum von Sjewjerodonezk halten die Kämpfe an", teilt der ukrainische Generalstab in seinem Lagebericht mit. Der Feind beschieße die ukrainischen Stellungen in der Stadt, in den Vororten Boriwsk und Ustyniwka sowie in der Zwillingsstadt Lyssytschansk, die mit Sjewjerodonezk einen Ballungsraum bildet.
Zudem berichtet der Generalstab von Luftangriffen auf die Ortschaft Myrna Dolyna und erfolglosen Erstürmungsversuchen der städtischen Siedlungen Metjolkine und Bilohoriwka in unmittelbarer Nähe von Sjewjerodonezk. Auch der Versuch, durch Angriffe im Raum Bachmut den Ballungsraum weiter westlich von den Versorgungslinien abzuschneiden, ist nach Angaben aus Kiew bislang gescheitert.

06:10
03.06.2022
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Frank Bsirske hat sein Nein zum 100 Milliarden schweren Sondervermögen für die Bundeswehr und die damit verbundene Grundgesetzänderung bekräftigt. "Meine Entscheidung ist klar, die heißt Nein", sagt Bsirske im Deutschlandfunk. Er wende sich gegen eine "haushaltspolitische Vorfahrtsregel für Rüstungsvorhaben". "Ich finde, das ist abstrus". Er teile hier die Mehrheitsmeinung seiner Partei und Fraktion nicht.
Der Ex-Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi befürchtet eine Schieflage zwischen Ausgaben zur Sicherheit allgemein und für Soziales. Er wolle beides nicht gegeneinander ausspielen, sehe aber die Balance nicht gewährleistet. Es drohe eine Situation, in der die Finanzierung anderer wichtiger Reformen infrage gestellt sei. 

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