Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bricht am morgigen Donnerstag zu einer Reise in die Ukraine auf. Das kündigt der SPD-Politiker bei einem von der Rheinischen Post veranstalteten Ärzte-Netzwerktreffen in Düsseldorf an. Er werde sich dort mit dem ukrainischen Gesundheitsminister treffen. Ihm gehe es unter anderem darum, wie verletzte Menschen besser versorgt werden könnten.
Er wolle herausfinden, wie Menschen, die im Krieg Beine oder Arme verloren hätten, besser mit Prothesen ausgestattet werden könnten, sagt Lauterbach. Besonders gehe es auch um verletzte Kinder. Lauterbach nennt den russischen Krieg gegen die Ukraine einen "barbarischen, vernichtenden und ungerechten Angriffskrieg". Er betont: "Das ist ohne Zivilisation und muss verurteilt werden in jeder Form."