Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will der Ukraine bei seinem heutigen Besuch ein "Hilfspaket" für die Versorgung von Kriegsverletzten anbieten. "Hier ist so viel Elend durch diesen barbarischen Angriffskrieg entstanden", sagt der SPD-Politiker im ARD-Morgenmagazin. Er sei mit einem Team von Chirurgen und Spezialisten unterwegs, "um zu helfen bei der Versorgung von Schwerstverletzten mit Brandwunden - da wollen wir ausbilden, da wollen wir das aufbauen". Zudem ist nach Lauterbachs Angaben Hilfe bei der Versorgung von Menschen geplant, die Gliedmaßen verloren haben und Prothesen benötigen.
Offenbar soll es darüber hinaus auch eine Geberkonferenz im westukrainischen Lwiw (Lemberg) geben - Details dazu nannte Lauterbach nicht.