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23:25
13.06.2022
Die Ukraine als international wichtiger Agrarproduzent hat durch den russischen Angriff etwa ein Viertel weniger Felder bestellt. Das sagt Vizelandwirtschaftsminister Taras Wyssozkyj vor Journalisten in Kiew. Die Ernte werde aber für den Eigenbedarf ausreichen, zumal dieser durch die Flucht vieler Menschen gesunken sei, prognostiziert er.
Die landwirtschaftlichen Betriebe würden nicht nur durch das Kampfgeschehen in ihrer Arbeit behindert. Wegen der Exportblockade gehe der Anbau exportorientierter Feldfrüchte zurück, sagt Wyssozkyj. Auch setzten die Bauern auf weniger anspruchsvolle Pflanzen wie Sojabohnen. Deren Anbaufläche sei trotz Krieg nahezu unverändert. Der aufwendige Maisanbau sei dagegen von 5,5 Millionen Hektar 2021 auf nun 4,6 Millionen Hektar gesunken. Angaben zum für die Welternährung besonders wichtigen Weizen wurden nicht gemacht.

22:25
13.06.2022
Auf die Frage, ob für einen Frieden mit Russland Gebietsabtretungen denkbar seien, antwortet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Interview des ZDF-"heute journal", es tue zwar sehr weh, in diesem Abwehrkampf Menschenleben zu verlieren. "Das ist so. Aber wir werden alles verlieren, wenn wir Russland in diesem Krieg unterliegen." Er versuche nicht, "irgendwie zu einem Abkommen zu gelangen", sagt er. "Wir wissen genau, was wir tun. Ich betone: Wir haben keine Zweifel." Er fügt an: "Wir sind nur dann bereit, Gespräche zu führen, wenn die andere Seite bereit ist, dem Krieg ein Ende zu setzen. Wir haben keine Zeit für Gespräche, die nichts bringen."

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