In der umkämpften ostukrainischen Großstadt
Sjewjerodonezk ist
die von Moskau geplante Evakuierung des Chemiewerks Azot nach Angaben prorussischer Separatisten vorerst gescheitert. Weil die ukrainische Seite vom Werksgelände mit Granatwerfern und Panzern schieße, könnten sich dort keine Menschen in Sicherheit bringen, teilt der Separatistenvertreter Rodion Miroschnik mit.
Das russische Verteidigungsministerium hatte den humanitären Korridor für den heutigen Mittwoch angekündigt, damit Zivilisten aus den Bunkern der Industrieanlage fliehen können.
Vermutet werden dort mehr als 500 Zivilisten; die Separatisten gehen davon aus, dass es bis zu 1200 Menschen sein könnten.