Der italienische Ministerpräsident Mario Draghi traut der Ukraine den Wiederaufbau nach dem Krieg zu. "Das hier ist ein Ort der Zerstörung, aber auch der Hoffnung", sagt Draghi in Irpin. "Vieles, von dem mir hier erzählt wurde, drehte sich um die Zukunft und den Wiederaufbau. Das Volk wurde vereint durch den Krieg, es kann nun Sachen schaffen, die vor dem Krieg vielleicht nicht möglich gewesen wären."
Auf eine Frage, ob internationale Hilfe ähnlich des Marshall-Plans nötig sei, antwortet er: "Darüber werden wir nachher reden." Gegen Mittag ist ein Treffen von Scholz, Draghi und Macron mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geplant.