Trotz starker militärischer Präsenz in der Ostsee hat es im Rahmen des Nato-Manövers "Baltops" keine Zwischenfälle gegeben. "Die russische Reaktion auf uns war so ziemlich die Standardreaktion auf Baltops, nichts Außergewöhnliches", sagt der Kommandeur der 6. US-Flotte, Vizeadmiral Eugene Black, nach Abschluss der Übung in Kiel. "Einige ihrer Schiffe waren auf See." Beide Seiten hätten dies professionell gehandhabt.
Seit dem 5. Juni hatten sich nach Angaben von Vizeadmiral Black 45 Schiffe und Boote, 87 Flugzeuge und rund 7000 Soldaten aus 14 Nato-Staaten sowie Finnland und Schweden an der Übung beteiligt. Das unter Führung der US-Navy stehende, jährliche Manöver fand in diesem Jahr zum 51. Mal statt.