Letztes Update:
20220620020403

15:37
19.06.2022
In Zeiten des Krieges: Menschen genießen einen sonnigen Tag am See in einem Stadtpark in Bachmut im Osten der Ukraine, während ein Raketenschweif am Himmel über ihnen zu sehen ist.

12:44
19.06.2022
Das ukrainische Parlament verbietet die Musik von Künstlern mit russischer Staatsbürgerschaft in der Öffentlichkeit. Die Oberste Rada stimmte heute mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit für den Gesetzentwurf, teilt der Abgeordnete Jaroslaw Schelesnjak heute auf seinem Telegram-Kanal mit. 

In der Begründung des Gesetzes heißt es, dass das "musikalische Produkt des Aggressorstaats (Russland) auf separatistische Stimmungen in der Bevölkerung einwirken" könne. Russische Musik würde die Annahme einer russischen Identität attraktiver machen und ziele auf eine Schwächung des ukrainischen Staates ab, heißt es im Text. Ausnahmen gelten nur für Künstler, welche den russischen Einmarsch in die Ukraine öffentlich verurteilt haben. Dafür werde es eine spezielle Ausnahmeliste des Geheimdienstes SBU geben.

12:17
19.06.2022
Die Führung der Ex-Sowjetrepublik Kasachstan in Zentralasien ruft vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs dazu auf, bis 2045 weltweit alle Atomwaffen zu vernichten. "Der derzeitige militärische Konflikt auf dem Gebiet der Ukraine, die Gespräche über die atomare Wiederbewaffnung und gegenseitige Drohungen über die Anwendung der Atomwaffen, zwingen uns mehr als je zuvor dazu, darüber nachzudenken, wie verwundbar die Menschheit und wie dringend nötig ein Verbot und die Vernichtung dieser tödlichen Waffe ist", schreibt der kasachische Außenminister Muchtar Tleuberdi in einem Artikel, der heute auf der Webseite der Tageszeitung Liter erschien.

Er rufe alle Staaten, darunter auch die Atommächte, dazu auf, einen Etappenplan zu erarbeiten, um bis 2045 weltweit das gesamte Atomwaffenarsenal zu liquidieren. Kasachstan hat wie die Ukraine und Belarus nach dem Zerfall der Sowjetunion die auf ihrem Gebiet stationierten Atomwaffen an Russland übergeben.

11:39
19.06.2022
Das russische Militär hat nach eigenen Angaben mit einem Raketenangriff einen Führungsgefechtsstand der ukrainischen Streitkräfte mit hochrangigen Offizieren zerstört. "Durch den Schlag wurden mehr als 50 Generäle und Offiziere der ukrainischen Streitkräfte, darunter auch Generalstabsoffiziere und der Kommandostab des Truppenverbands "Kachowka", der Luftlandetruppen und der Verbände vernichtet, die im Gebiet Mykolajiw und Saporischschja agieren", sagt der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow heute.
Laut Konaschenkow lag der ukrainische Führungsgefechtsstand im Gebiet Dnipropetrowsk nahe der Siedlung Schyroka Datscha, südlich der Großstadt Krywyj Rih und wurde von seebasierten Marschflugkörpern des Typs "Kalibr" getroffen. Daneben seien durch die Kalibr-Raketen auch mehrere westliche Artilleriesysteme vom Typ M777 und bis zu 20 gepanzerten Fahrzeuge auf einem Werksgelände in Mykolajiw vernichtet worden.

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