Unionsfraktionsvize Jens Spahn kritisiert die Pläne von Grünen-Wirtschaftsminister Robert Habeck zur Einsparung des Gasverbrauchs. "Es ist richtig, dass Robert Habeck diesen Schritt geht, über seinen Schatten springt. Nur - er geht ihn zu spät", sagt der CDU-Politiker im ARD-Morgenmagazin. "Hätten wir im März schon begonnen, mehr Kohlekraftwerke, weniger Gaskraftwerke laufen zu lassen, dann wären die Speicher jetzt vielleicht schon zehn Prozent voller."
Habeck geht aus Sicht von Spahn zudem nur den halben Weg, weil er Kernkraftwerke nicht länger laufen lasse. Mit Blick auf Widerstand auch von Betreibern der Kernkraftwerke sagte der Fraktionsvize im Bundestag, Energieversorger hätten daran keine Freude, weil es zusätzlichen Aufwand bedeute. "Aber wir sind in einer echten Notlage."