Die
Staatsanwaltschaft München I hat
drei Wohnungen und ein
Bankkonto von Russen beschlagnahmt. "Es handelt sich nach derzeitigem Kenntnisstand
bundesweit um den
ersten Fall, bei dem nicht nur Vermögenswerte aufgrund der Sanktionen 'eingefroren', sondern tatsächlich Immobilien beschlagnahmt wurden", teilt Oberstaatsanwältin Anne Leiding mit. Die Wohnungen befinden sich den Angaben zufolge in München, auf dem Konto gingen derzeit
monatliche Mietzahlungen von rund 3500 Euro ein.
Die Beschlagnahmung sei nach Rechtsauffassung der Staatsanwaltschaft möglich, da der
Beschuldigte Mitglied der Staatsduma sei. Beschuldigt werde auch seine
Ehefrau mit gemeldetem Wohnsitz in München.