Die Tafeln in Deutschland werfen den Behörden vor,
ukrainischen Kriegsflüchtlingen teilweise zu wenig direkte Unterstützung zu geben. "Es kann nicht sein, dass Behörden auch im vierten Monat des Krieges Geflüchtete immer noch an die Tafeln verweisen, statt selbst helfen zu können", sagt der Vorsitzende der Tafel Deutschland, Jochen Brühl, der
Deutschen Presse-Agentur.
Einige
Sozialämter schickten Geflüchtete direkt ohne vorherige Absprache zu den Tafeln, sagt Brühl. Andere würden den Menschen bis zur Auszahlung der ihnen zustehenden Sozialleistungen direkt helfen - etwa mit Geld oder Lebensmittelgutscheinen. Die Tafeln selbst könnten nur "überbrückend und ergänzend" unterstützen. "Wir helfen in Krisensituationen nach Kräften, aber wir können nicht die erste und einzige Anlaufstelle sein", betont Brühl.