Letztes Update:
20220623112119

10:48
23.06.2022
Die Bedrohung durch Cyberangriffe in Deutschland hat sich nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine weiter verschärft. Bereits im vergangenen Herbst habe man in Teilen eine "Alarmstufe Rot" ausrufen müssen, sagt der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, auf der "Potsdamer Konferenz für Nationale Cybersicherheit".
Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine habe sich die Lage weiter verschlechtert, auch wenn bislang keine zentral gesteuerte Kampagne zu erkennen sei.Zu einen gebe es eine erhöhte abstrakte Gefährdung, sagt der BSI-Chef auf der Konferenz des Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Es habe aber auch konkrete Angriffe gegeben. Eine Attacke auf die deutsche Tochtergesellschaft des russischen Ölkonzerns Rosneft hätte beinahe zu einer massiven Störung der Mineralöl-Distribution vor allem in Großraum Berlin und Brandenburg geführt. "Das konnte gerade noch abgewendet werden, weil es gelungen ist, die IT-Systeme von Rosneft Deutschland wieder kurzfristig in Gang zu bringen."

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10:22
23.06.2022
Angesichts der russischen Blockade von Getreideexporten aus der Ukraine haben die Türkei und Großbritannien auf eine schnelle Lösung gedrängt. "Diese Getreidekrise ist dringlich und sie muss innerhalb des nächsten Monats gelöst werden. Andernfalls kann es zu verheerenden Folgen kommen", sagt die britische Außenministerin Liz Truss vor Reportern in Ankara nach einem Treffen mit ihrem türkischen Kollegen Mevlüt Çavuşoğlu. 
Russland setze den "Hunger als Waffe ein". Die Türkei und Großbritannien arbeiteten eng zusammen, um das Getreide aus der Ukraine zu schaffen. Cavusoglu sagt, das Problem müsse "so schnell wie möglich" gelöst werden, einige sicherheitsrelevanten Hürden stünden dem aber noch im Wege. 

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