Letztes Update:
20220629020437

21:13
27.06.2022
Der Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum in der Ukraine soll den UN-Sicherheitsrat beschäftigen. Das mächtigste UN-Gremium will am Dienstag zu dem Thema beraten, wie Diplomaten in New York mitteilen. Das Treffen war auf Bitten der Ukraine anberaumt worden. Offiziellen Angaben zufolge starben bei dem Angriff in der zentralukrainischen Stadt Krementschuk mindestens 13 Menschen - rund 40 wurden teils schwer verletzt. Die Ukraine machte Russland für den Angriff verantwortlich.

20:11
27.06.2022
In einer Schlange vor einem Tankwagen mit Trinkwasser in der ukrainischen Stadt Lyssytschansk sind bei einem russischen Raketenangriff nach Behördenangaben acht Menschen getötet worden. Weitere 21 wurden verletzt, wie der Gouverneur des Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, beim Nachrichtendienst Telegram schrieb. Lyssytschank ist die letzte große Stadt in der Region, die noch unter ukrainischen Kontrolle ist, nachdem das russische Militär das benachbarte Sjewjerodonezk erobert hat.
In der Stadt Charkiw wurden nach Angaben der regionalen ukrainischen Befehlshabers Oleg Sinegubow bei russischem Beschuss 5 Zivilisten getötet und 22 weitere verletzt. Unter den Verletzten seien fünf Kinder, schrieb Sinegubow bei Telegram.

19:37
27.06.2022
Auch einen Monat nach der Entlassung der ukrainischen Menschenrechtsbeauftragten des Parlaments, Ljudmyla Denissowa, beschäftigt der Fall die Ukraine weiter. Ihr wird vorgeworfen, Schilderungen über Vergewaltigungen durch russische Soldaten ausgeschmückt zu haben. Die Zeitung Ukrajinska Prawda veröffentlichte eine ausführliche Recherche, um Transparenz zu schaffen und zu zeigen, dass Denissowas Vorgehen "schändlich für die Ukraine" sei. "Dieses Material stellt die Tatsache nicht in Frage, dass Russen in der Ukraine Vergewaltigungen begehen", betonte die Autorin. "Aber falsche Geschichten darüber werden dem Feind nur in die Hände spielen."
Denissowa war Ende Mai - nach mehr als vier Jahren im Amt - als Menschenrechtsbeauftragte entlassen worden. Der 61-Jährigen wird unter anderem vorgeworfen, angebliche Fälle von Kindesvergewaltigungen erfunden zu haben. Ihre Schilderungen soll sie zuweilen nicht auf Beweise, sondern auf Gespräche mit ihrer Tochter gestützt haben, die sie zudem als Psychologin für eine Hotline für Vergewaltigungsopfer einstellte, wie nun auch die Ukrajinska Prawda schildert.

Wollen Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook, Twitter oder Instagram sehen können?
https://www.rheinpfalz.de/datenschutzerklaerung/
Ja, bitte Inhalte laden.