Letztes Update:
20220629020437

12:46
28.06.2022
Russland hat sich nach eigenen Angaben keine Frist für ein Ende seines Angriffskriegs gegen die Ukraine gesetzt. Auf die Frage eines Journalisten, ob es einen ungefähren Zeitrahmen für den in Moskau als "militärische Spezial-Operation" bezeichneten Krieg gebe, antwortet Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge: "Nein." Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj laut Teilnehmerkreisen beim G7-Gipfel in Bayern gesagt, dass er auf ein Ende der Invasion noch in diesem Jahr hoffe. Er verwies dabei auf die Härten des Winters, die Gefechte erschwerten.
Dazu sagt Peskow der Agentur Interfax zufolge: "Die ukrainische Seite kann alles vor Ablauf des Tages beenden." Dafür müssten die Bedingungen der russischen Seite erfüllt werden. "Es muss ein Befehl an die nationalistischen Einheiten und an das ukrainische Militär ergehen, die Waffen niederzulegen", sagt der Kremlsprecher.

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11:50
28.06.2022
Kanzler Olaf Scholz (SPD) versichert der Ukraine die Unterstützung durch die G7-Runde der führenden demokratischen Wirtschaftsmächte. Die G7 stünden "eng und unverbrüchlich an der Seite der Ukraine", sagt Scholz zum Abschluss des G7-Gipfels im bayerischen Elmau. "Wir unterstützen das Land bei seiner Verteidigung und bieten ihm eine Perspektive für die Zukunft an."
Scholz sprach von einem wichtigen G7-Gipfel in einer ganz besonderen Zeit. Das Treffen habe auf beeindruckende Weise die Geschlossenheit und Entschlossenheit gezeigt, der russischen Aggression entgegenzutreten. 125 Tage lang führe Russland nun schon Krieg gegen die Ukraine, sagte der Bundeskanzler. Als Gruppe der wirtschaftlich starken Demokratien verurteile die G7 diesen erbarmungslosen Krieg.

11:48
28.06.2022
Nach dem Raketenangriff im zentralukrainischen Krementschuk dauern die Aufräumarbeiten in dem völlig zerstörten Einkaufszentrum an. "Mehr als 60 Prozent der Trümmer sind geräumt", schreibt der Gouverneur des Gebiets Poltawa, Dmytro Lunin, im Nachrichtendienst Telegram. Nach jüngsten Angaben der ukrainischen Behörden stieg die Zahl der Todesopfer erneut - auf inzwischen mehr als 20. Zudem wurde eine dreitägige Trauer ausgerufen.
Die Staatsanwaltschaft nahm indes Ermittlungen wegen eines möglichen russischen Kriegsverbrechens auf. Nach Angaben des Bürgermeisters von Krementschuk, Witalij Malezkyj, wird zudem gegen das Management des Zentrums ermittelt. Dieses habe angeordnet, den Luftalarm zu ignorieren - weswegen das Gebäude nicht geräumt worden sei. Bei dem Angriff vom Vortag sind nach jüngsten Behördenangaben 59 Menschen verletzt worden. Mehrere Dutzend werden weiter vermisst

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