Bundeskanzler
Olaf Scholz (SPD) hat den
Imperialismus-Vorwurf des russischen Präsidenten Wladimir Putin an die Nato mit deutlichen Worten zurückgewiesen.
"Das ist ehrlicherweise ziemlich lächerlich", sagte Scholz nach dem Nato-Gipfel. Die Nato sei eine
defensive Allianz, greife keine anderen Länder an und sei auch für niemanden in der Nachbarschaft eine Bedrohung. "Tatsächlich ist es Putin, der Imperialismus zum Ziel seiner Politik gemacht hat und zum Gegenstand seiner Politik."
Der Kreml-Chef hatte zuvor im turkmenischen Aschgabat gesagt, die führenden Nato-Länder wollten sich mit Hilfe der Ukraine behaupten.
Es gehe der westlichen Verteidigungsunion um "ihre Vorherrschaft, ihre imperialen Ambitionen".