Letztes Update:
20220703180414

16:54
03.07.2022
Bei Raketenangriffen auf die ostukrainische Stadt Slowjansk sind Bürgermeister Wadym Ljach zufolge 6 Menschen getötet und 15 verwundet worden. Ljach nannte die Attacke am Sonntag bei Facebook den "schwersten Angriff in jüngster Zeit" auf die Stadt in der Region Donezk. Unter den Toten sei auch ein Kind. Ljach zufolge wurden zivile Objekte getroffen - keine militärischen Einrichtungen. Die Angaben aus den Kampfgebieten lassen sich unabhängig kaum prüfen.
Beim Beschuss des ostukrainischen Gebiets Charkiw wurden nach Angaben des regionalen Befehlshabers Oleg Sinegubow drei Menschen getötet und einer verletzt. Sinegubow machte die russische Armee für den Angriff verantwortlich. Beschuss wurde auch aus dem Ort Kramatorsk gemeldet. Ersten Angaben zufolge wurde dabei niemand verletzt oder getötet.

16:32
03.07.2022
Russland hat 70 Diplomaten und andere Beschäftigte seiner Vertretungen in Bulgarien zurückgeholt, die aus dem EU-Land ausgewiesen wurden. Zusammen mit ihren Familien verließen die Russen am Sonntag in zwei Sonderflugzeugen die Hauptstadt Sofia.
Sie waren am Dienstag vom bulgarischen Außenministerium zu "unerwünschten Personen" erklärt worden. Russland droht deshalb damit, seine Botschaft in Sofia komplett zu schließen, was innerhalb der Europäischen Union einmalig wäre.
Bulgarien hatte den 70 Russen am Dienstag eine Frist gesetzt, das Land bis Ende der Woche zu verlassen. Begründet wurde die Ausweisung damit, dass ein Großteil der Diplomaten "direkt für fremde Dienste" gearbeitet habe - eine Umschreibung für Geheimdienste. Der einstige Ostblockstaat hatte zuvor schon russische Diplomaten des Landes verwiesen - seit 2019 insgesamt 21.

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15:34
03.07.2022
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) reist an diesem Montag zu einem Kurzbesuch nach Paris. Im Élysée-Palast, dem Amtssitz des französischen Präsidenten, steht am Abend ein Arbeitsessen mit Staatschef Emmanuel Macron auf dem Programm. Dabei dürfte es insbesondere um den russischen Angriffskrieg in der Ukraine, die daraus resultierende Energiekrise sowie die Probleme vieler Länder bei der Versorgung mit Getreide gehen.
Für den Bundeskanzler ist dies nach seinem Antrittsbesuch im Dezember die zweite offizielle Begegnung mit Macron in Paris. Die beiden hatten sich in den vergangenen Tagen bei einer Serie von internationalen Gipfeln gesehen. Zudem waren sie im vergangenen Monat gemeinsam zu einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. 

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