Die FDP weist Debatten über höhere Steuern oder Staatsausgaben angesichts der hohen Inflation strikt zurück. "Steuererhöhungen wären in dieser Situation toxisch für unser Land und für unsere gesamte Volkswirtschaft", warnt Generalsekretär Bijan Djir-Sarai. Inflation bekämpfe man nicht mit höheren Steuern und höheren Staatsausgaben, sondern mit einer soliden Finanzpolitik. "Das bedeutet die Rückkehr zur Schuldenbremse." Zudem müsse die kalte Progression, die Gehaltserhöhungen auffresse, abgeschafft werden.
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hatte dagegen im Deutschlandfunk gesagt, man sei mit zwei globalen Krisen – der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine – konfrontiert. Daher stehe die Frage im Raum, ob die Schuldenbremse im kommenden Jahr eingehalten werden könne.