Bundeskanzler
Olaf Scholz wirft Russland angesichts der Drosselung von Gaslieferungen
vor,
Energie als Waffe einzusetzen. Der SPD-Politiker sagte beim Sommerfest des Bundesverbands Erneuerbare Energie. "Deutschland hat sich zu lange und zu einseitig auf Energielieferungen aus Russland verlassen. Heute müssen wir feststellen: Russland setzt Energie als Waffe ein. Niemand glaubt doch, dass Russland seine Gaslieferungen allein aus technischen Gründen reduziert." Deshalb gehe es nun darum, so
schnell wie möglich die
Abhängigkeit von russischen Energieimporten zu
reduzieren, ohne die Versorgungssicherheit aufs Spiel zu setzen, so Scholz. Die Bundesregierung habe bereits frühzeitig damit begonnen, für den "Worst Case" zu planen. Die Gasspeicher würden befüllt, und es werde in Terminals für Flüssigerdgas (LNG) investiert.