Letztes Update:
20220707200048

11:24
07.07.2022
Die Energiepreise stellen Mieter und Vermieter im Winter vor eine Belastungsprobe. Die großen Wohnungsunternehmen warnen vor deutlichen Kostensteigerungen für Mieter und forderten staatliche Hilfe. "Die Situation ist mehr als dramatisch, und der soziale Frieden in Deutschland ist massiv in Gefahr", erklärt der Branchenverband GdW. Gleichzeitig machen demnach gestiegene Zinsen und Baukosten das Ziel unerreichbar, mehr Wohnungen zu bauen und so den Druck von den Mieten zu nehmen.

In Folge des Ukraine-Kriegs sind die Energiepreise nach Verbandsrechnung bis Mai um 37 Prozent gestiegen. Für einen Ein-Personen-Haushalt bedeute das eine Mehrbelastung von 508 Euro im Jahr verglichen mit 2021, für vier Personen 938 Euro. Die Unternehmen rechnen aber mit höheren Steigerungen und einer deutlich vierstelligen Mehrbelastung.

10:54
07.07.2022
Russland bejubelt die Medienberichte über den erwarteten Rücktritt des britischen Premierministers Boris Johnson mit Häme. "Die 'besten Freunde der Ukraine' gehen. Der 'Sieg' ist in Gefahr!", schreibt der Vizechef des russischen Sicherheitsrates, Ex-Präsident Dmitri Medwedew, im Nachrichtendienst Telegram. Johnsons Abgang sei das "rechtmäßige Ergebnis britischer Unverfrorenheit und niveauloser Politik. Besonders auf internationalem Feld", meint Medwedew.
Der britische Premier ist einer der glühendsten Unterstützer der ukrainischen Regierung in ihrem Kampf gegen den russischen Angriffskrieg. Johnson will Medienberichten zufolge von seinem Amt als Parteichef der britischen Konservativen zurücktreten; damit sind auch seine Tage als Regierungschef gezählt.  

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10:20
07.07.2022
Angesichts einer schweren Wirtschaftskrise bittet Sri Lankas Regierung Russland um Hilfe. Präsident Gotabaya Rajapaksa bat seinen russischen Kollegen Wladimir Putin in einem Telefonat unter anderem um einen Kredit zum Kauf von Benzin, wie er auf Twitter schreibt. Ein Mitarbeiter des Energieministeriums in Sri Lanka erklärt heute, es seien bereits zwei Vertreter russischer Ölfirmen in der Hauptstadt Colombo angekommen. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte, dass es bei dem Gespräch gestern um eine mögliche Hilfe gegangen sei. Es sei allerdings bisher keine Entscheidung getroffen worden. Russland müsse erst seine Möglichkeiten ausloten und die Frage klären, sagte er.
Der südlich von Indien gelegene Inselstaat befindet sich in seiner schlimmsten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Angesichts eines Mangels an Devisen hat das Land Mühe, genügend Treibstoff, Gas, Medikamente und Essen zu importieren. Das hoch verschuldete Land hofft auch auf die Hilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF). 

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