Letztes Update:
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13:04
08.07.2022
Industriepräsident Siegfried Russwurm hält eine völlige Einstellung der russischen Gaslieferungen für nicht ausgeschlossen. "Die Entscheidung liegt bei einem Mann im Kreml", sagte Russwurm vor einem Spitzengespräch der deutschen Wirtschaft mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in München auf Anfrage. "Man muss sich vorbereiten aufs Schlimmste, aufs Beste hoffen und die Krise nicht herbeireden", fügte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) hinzu.
Die Gasversorgung wird eines der Hauptthemen des traditionellen Treffens von Kanzler und den vier Spitzenverbänden der Wirtschaft auf der Münchner Handwerksmesse sein. Am Montag wird die Pipeline Nord Stream durch die Ostsee für eine schon vor Monaten angekündigte Wartung abgeschaltet. Eine Befürchtung ist, dass die russische Seite die Lieferungen nach dem Abschluss der Wartung nicht mehr aufnehmen könnte.

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12:51
08.07.2022
UPDATE Die nordrhein-westfälische Regierung prüft, ob man Gebäudeteile der Landesverwaltung demnächst nur noch in Teilen beheizt. Die Möglichkeit ergebe sich durch "geänderte Arbeitssituationen" wie Homeoffice-Regelungen, so das Finanzministerium auf dpa-Anfrage. Einzelne Ministerien planen wegen der drohenden Gaskrise, Klimaanlagen runter zu drehen und Warmwasser in Küchen und Waschräumen zu reduzieren.
Um "kurzfristig Energie einzusparen und auf die Gasmangellage zu reagieren", prüft zum Beispiel das Düsseldorfer Wirtschafts- und Klimaschutzministerium unter Leitung von Mona Neubaur (Grüne) im Herbst und Winter grundsätzlich weniger zu heizen
Die Klimaanlagen sollen im Sommer nicht mehr so stark kühlen wie sonst, bei Warmwasser solle die "Verfügbarkeit in Küchen und Sanitäranlagen" reduziert werden, so ein Sprecher.

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