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04:15
09.07.2022
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag warnt vor schweren wirtschaftlichen Folgen bei einem Totalausfall russischer Gaslieferungen. Präsident Peter Adrian sagte der Deutschen Presse-Agentur, der DIHK schließe nicht aus, dass die Wirtschaftsleistung in einem solchen Fall in den Wintermonaten sogar um einen zweistelligen Prozentwert abstürzen könne.  Adrian fordert die Bundesregierung zu Entlastungen auf, damit Firmen schneller Alternativen zum Gas einsetzen können.

Am Montag (11. Juli) sollen jährliche Wartungsarbeiten an der Ostseepipeline Nord Stream 1 beginnen, die in der Regel zehn Tage dauern. Die große Sorge ist, dass Russland nach der Wartung den Gashahn nicht wieder aufdreht. "Wir stehen im Moment vor dem großen Problem, dass uns möglicherweise in einigen Monaten die Gasversorgung zusammenbricht", sagt Adrian. "Die Uhr tickt. Wir müssen als Unternehmer auch immer den Worst Case denken. Wir müssen leider mit dem Szenario umgehen, dass es nach der Wartung ab 21. Juli aus Nord Stream 1 erst mal kein Gas mehr gibt. Das wäre der Supergau." Die geplanten Terminals für Flüssiggas (LNG) in Deutschland seien bis zum Winter nicht einsatzfähig. "Das heißt im Klartext: Wir bekommen ein großes Energieproblem", so Adrian. 

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