Die
schrittweise Abschaltung der zuletzt
wichtigsten Verbindung für russisches Erdgas nach Deutschland hat
begonnen. Ein Sprecher der
Nord Stream AG bestätigt der Deutschen Presse-Agentur: Seit sechs Uhr werde der Gasfluss für die langfristig angekündigten
Wartungsarbeiten heruntergefahren. Bis der tatsächliche Fluss komplett auf Null stehe, werde es noch einige Stunden dauern.
Laut Betreibergesellschaft sollen die Arbeiten bis zum 21. Juli dauern. In diesen zehn Tagen werde kein Gas durch die Pipeline nach Deutschland befördert. Unter anderem Bundeswirtschaftsminister Robert
Habeck (Grüne) hat
Bedenken geäußert, dass
Russland den Gashahn auch nach Abschluss der Wartung nicht mehr aufdrehen könnte. Das russische Staatsunternehmen Gazprom hatte die Liefermenge im Juni mit Verweis auf technische Probleme deutlich gedrosselt.