Letztes Update:
20220712091306
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08:39
12.07.2022
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht die Diskussion über eine Absenkung der Raumtemperatur am Arbeitsplatz kritisch. Pauschale Verringerungen seien problematisch, denn die Tätigkeiten und Betriebe unterschieden sich stark, sagt Vorständin Anja Piel. "Es ist und bleibt Aufgabe der Arbeitgeber, individuelle Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen und daraus wirksame Instrumente abzuleiten, um menschenwürdige und gesunde Arbeit zu garantieren." Die Bedingungen in Büros, Werkstätten oder großen Werkshallen seien sehr verschieden - und Firmen müssten auch die energetische Sanierung von Gebäuden voranbringen. "Beschäftigten Frieren oder dicke Pullover zu verordnen, ist verantwortungslos."

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08:28
12.07.2022
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag spricht sich angesichts der Gaskrise dafür aus, in Büros und Werkhallen vorgeschriebene Mindesttemperaturen herunterzusetzen. DIHK-Präsident Peter Adrian sagt der Deutschen Presse-Agentur: "Jedes Grad zählt. In meiner Lagerhalle muss ich entweder 17 oder 19 Grad garantieren, je nachdem in welchem Ausmaß dort gelegentlich auch Menschen arbeiten. Das geht vielleicht auch mit etwas weniger." Man könnte auch in Büros die Heizung leicht herunterdrehen. "Dann muss man sich gegebenenfalls ein bisschen wärmer anziehen."

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