Letztes Update:
20220712155048

15:49
12.07.2022
Angesichts der hohen Energiepreise sollen die Übergewinne von Energieunternehmen in Belgien in diesem Jahr zu 25 Prozent besteuert werden. Die belgische Energieministerin Tinne Van der Straeten legte einen entsprechenden Gesetzesentwurf vor, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtet. Dabei gehe es um die überdurchschnittlich hohen Gewinne in 2022. Das Gesetz würde alle Lieferanten, Produzenten und Händler von Strom und Gas in Belgien betreffen.
Auch in Deutschland wird eine Steuer von krisenbedingt hohen Gewinnen im Energiesektor diskutiert. Die Bundesregierung ist allerdings gespalten: Während sich SPD und Grüne für eine solche Übergewinnsteuer offen zeigen, lehnen die FDP und Finanzminister Christian Lindner sie klar ab.

13:57
12.07.2022
Angesichts von Turbulenzen auf dem Gasmarkt fordern die Stadtwerke vom Bund einen Schutzschirm. Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen, erklärt: "Auch Stadtwerke sind als Grundversorger systemrelevant. Ihre Existenz in der Krise und mit ihnen die Versorgungssicherheit im Land dürfen nicht vom Haushalt einzelner Kommunen abhängen. Hier muss die gesamtstaatliche Verantwortung vom Bund greifen, um Kommunen, ihre Stadtwerke und deren Kunden in einer schwierigen Lage, in die sie unverschuldet hineingeraten sind, zu unterstützen."
Hintergrund ist ein Brief von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) an die Landesenergieminister, über den zuerst der "Tagespiegel" berichtete und der auch der dpa vorliegt. Darin schreibt Habeck unter anderem, dass der Bund bei hilfebedürftigen Stadtwerken die Verantwortung grundsätzlich bei den jeweiligen Kommunen und Landesregierungen sehe. 

12:48
12.07.2022
Der ukrainische Justizminister Denys Maljuska ist überzeugt, dass der russische Präsident Wladimir Putin und sein Außenminister Sergej Lawrow wegen des Angriffskriegs gegen sein Land ins Gefängnis kommen werden. "Das wird zweifellos geschehen, aber die Frage ist: wann", sagt Maljuska in Prag. Er hoffe, dass dies "eher früher als später" sein werde. Aggressorstaaten dürften nicht vor Strafverfolgung geschützt sein. Zudem sei klar, wer den Befehl zum Angriff gegeben habe. Maljuska nimmt in Prag als Gast an einem informellen Treffen der Justizminister der 27 EU-Mitgliedstaaten teil.

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