UPDATE | Im Osten der Ukraine ist ein
Brite in Kriegsgefangenschaft der prorussischen Separatisten gestorben. Dies teilt eine Vertreterin der Separatisten, Darja Morosowa, der Agentur
Interfax zufolge mit. Bei einer medizinischen Untersuchung des Mannes nach dessen Festnahme vor mehreren Wochen seien eine
Reihe chronischer Krankheiten wie Diabetes, eine Lungen- und Nierenschwäche sowie mehrere Herzkreislaufbeschwerden festgestellt worden, sagt Morosowa. "Angesichts dieser Diagnose und des Stresses ist er am 10. Juli gestorben."
Der gestorbene Brite war Medienberichten zufolge mit einem Hilfstransport in der umkämpften Region Saporischschja im Südosten der Ukraine unterwegs, wo er von moskautreuen Truppen festgenommen wurde.
Die Separatisten warfen ihm vor, ein Söldner zu sein. Die britische Regierung bestellte den russischen Botschafter Andrej Kelin ein. Sie sei schockiert, sagte Außenministerin Liz Truss in London. "Russland muss die volle Verantwortung dafür tragen. Die russische Regierung und ihre Stellvertreter begehen weiterhin Gräueltaten."