Im Streit über den Umgang mit Russland und die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs bekommt der
sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer
Rückendeckung der Linken-Politikerin Sahra
Wagenknecht. Der CDU-Politiker hatte erklärt, Deutschland müsse vermitteln und erwirken, "dass dieser Krieg eingefroren wird". Man
brauche weiter russische Rohstoffe. Wagenknecht sagte der Deutschen Presse-Agentur dazu:
"Kretschmer hat in diesem Punkt recht." Auch der
Chef der rechten AfD, Tino Chrupalla,
begrüßt Kretschmers Linie.
Der sächsische Regierungschef hatte für seine Äußerungen vom Dienstag heftige Kritik eingesteckt. So schrieb der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk auf Twitter: "Ihre ewige Anbiederung an Kriegsverbrecher Putin ist ekelerregend."